Von Deutschland aus zum Ortasee – Zwischenziele bei der Anreise

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Die Strecke von Deutschland bis zum norditalienischen Ortasee gehört ohne Zweifel zu den beeindruckendsten weltweit. So warten entlang des Weges nicht nur zahlreiche kulturelle Sehenswürdigkeiten, sondern auch eine äußerst eindrucksvolle Berglandschaft. Bei der Anreise besteht auch die Möglichkeit der Besichtigung einiger romantischer Orte inmitten der Alpen.

Memmingen und sein Marktplatz

Der Weg in den Familienurlaub um die italienischen Seen führt unter anderem durch die bayerisch-schwäbische Stadt Memmingen. Ein Zwischenstopp in der dortigen Altstadt ist unbedingt zu empfehlen, denn Memmingen ist eine der ältesten Städte Süddeutschlands und kann auf eine Geschichte bis zur Römerzeit zurückblicken. Als letzte größere Stadt vor Beginn des Allgäus nennt sich die Stadt selbst auch „Tor zum Allgäu“. Das Herzstück der Altstadt Memmingens ist dabei sicherlich der Marktplatz, auf dem im Grunde jeden Tag ein reges Treiben herrscht. Das Wahrzeichen Memmingens ist die Kirche St. Martin, die mit einer verfolgbaren Geschichte bis ins 9. Jahrhundert als eines der ältesten Gotteshäuser Oberschwabens gilt.

Die faszinierende Bergwelt der Eidgenossenschaft

Auf der Strecke zum Ortasee liegt mit dem Bodensee der flächenmäßig größte See der Bundesrepublik. An dessen Ufer warten unter anderem die sehenswerten Pfahlbauten von Unteruhldingen, das Zeppelin-Museum in Konstanz und nicht zuletzt der historische Stadtkern des bayrischen Lindau. Ein Ferienhaus am See in Deutschland ist ein toller Zwischenstopp, bevor es weiter Richtung Süden geht. Die Fahrt von Deutschland zur Ferienwohnung am Ortasee führt dann zwangsläufig durch die Schweizer Eidgenossenschaft und dort durch eines der sehenswertesten alpinen Gebiete Europas. Nur wenige Kilometer von der Autobahn entfernt befindet sich die Gemeinde Churwalden mit ihren rund 2000 Einwohnern. Das besondere am Ort ist dabei nicht nur die spannende Geschichte, sondern vor allem die unvergleichliche Lage am Hang. Die Klosterkirche St. Maria und Michael ist die Hauptattraktion des Ortes und kann auf eine mehr als 800-jährige Geschichte zurückblicken. Während das Churwaldnertal bis ins 16. Jahrhundert mehrheitlich romanischsprachig war, dominiert heute die deutsche Sprache. Verschiedene Wanderungen von Churwalden aus bieten dem Besucher eine einzigartige Aussicht auf den Gipfel des benachbarten Lenzerhorns. Ebenfalls bereits bei der Anreise besichtigt werden kann der Lago Maggiore, der mit einer großen Zahl an idyllischen Spazierwegen überzeugt. Einige Zwischenstopps auf der Reise können sich also durchaus lohnen.

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